Navigieren auf Burgergemeinde Bern

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Naturhistorisches Museum

Das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde ist ein Naturmuseum mit internationaler Ausstrahlung. Verschiedene Ausstellungen locken Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt nach Bern. Ausserhalb der eigenen Mauern betreibt das Museum im Schloss Landshut bei Utzenstorf das Museum für Wild und Jagd. Weiter arbeitet es eng mit der Universität Bern zusammen.

Seine historischen Ausstellungen heimischer und exotischer Tiere sind in Europa einmalig und haben den internationalen Ruf des Hauses begründet. In jüngerer Zeit hat sich Berns ältestes Museum einen Namen mit attraktiven thematischen Ausstellungen gemacht – wie der Ausstellung «Weltuntergang – Ende ohne Ende» oder «T.rex - Kennen wir uns?». Zu den bekanntesten Objekten zählt Barry, der weltberühmte Rettungshund, dem das Haus eine eigene Ausstellung widmet. Einzigartig sind auch die beeindruckenden Riesenkristalle vom Planggenstock oder die Wunderkammer, in welcher ein Teil der Sammlungen sichtbar ist. Das NMBE ist ein ausgesprochenes Familienmuseum mit vielen spannenden und lehrreichen Angeboten für Familien und Kinder. Unkonventionelle Kulturanlässe unter dem Titel «Hilfe, es lebt!» gelten als Anziehungspunkte für Alt und Jung, so zum Beispiel die «Bar der toten Tiere».

Queer – Vielfalt ist unsere Natur

Bild Legende:

Die aktuelle Sonderausstellung «Queer — Vielfalt ist unsere Natur» (läuft bis 10. April 2022) des Naturhistorischen Museums Bern gibt Einblick in die Vielfalt der Geschlechter und sexuellen Ausrichtung bei Tieren und Menschen. Die Ausstellung spannt den Bogen zwischen Natur und Kultur, zwischen biologischen Erkenntnissen und aktuellen gesellschaftlichen Debatten. Mehr Informationen gibt es hier.

«Wunderkammer – Die Schausammlung»

Bild Legende:

Die wissenschaftlichen Sammlungen umfassen rund 6,5 Millionen Objekte und sind das Herzstück des Museums. In klimatisierten und bombensicheren Räumen lagern sie in den Kellern. Dort sind die kostbaren Schätze zwar gut geschützt, jedoch auch unerreichbar für die Museumsgäste. Die neue Dauerausstellung «Wunderkammer – Die Schausammlung» bringt einen Teil der sogenannten Nasssammlung ans Licht der Öffentlichkeit und zeigt ihre unglaubliche Bandbreite. Über 15‘000 Gläser stehen in den raumhohen Regalen. 19‘000 Objekte lagern darin, darunter Leguane, Fische und Krokodile, Pinguine und Insekten, bis hin zu einer einzigartigen Augensammlung. Eine derartige Sammlungsausstellung ist einzigartig in der Schweiz. Dabei lockt die Wunderkammer mit ihrer skurrilen Ästhetik und besticht durch ihre Vielseitigkeit. Sie ist Naturalienkabinett, Forschungsstätte, Archiv des Lebens und nicht zuletzt Zeugin für die drängendsten Probleme der Gegenwart.

Wunderkammer

Weltuntergang — Ende ohne Ende

Bild Legende:

Das Naturhistorische Museum eröffnete Ende 2017 die fünf Jahre dauernde Sonderausstellung «Weltuntergang — Ende ohne Ende». Für das Museum bedeutet diese Ausstellung den Aufbruch zu neuen Ufern: Sie führt künstlerische Werke mit der Naturwissenschaft zusammen.

Die Geschichte vom Weltuntergang ist eine menschliche Erfindung, uralt und brandaktuell. Gewaltige Naturkatastrophen, Kriege oder Umweltzerstörungen liefern den Nährboden für Ängste und Erklärungsversuche. Die Ausstellung versammelt Bilder, Funde und Erzählungen aus Wissenschaft und Kunst.

In sieben thematischen Räumen zum Thema Weltuntergang wird ein weiter Bogen geschlagen – von sachlicher Analyse über Prophezeiungen und Spekulationen bis zu offener Lust am Untergang. Das so erzeugte Wechselbad konfrontiert die Besucherinnen und Besucher mit eigenen Vorstellungen und Erfahrungen. Wer sich hier treiben lässt, mag sich zwischen Natur und Kultur, Menschenleben und Universum, Bestätigung und Verunsicherung durchaus verlieren.

Weltuntergang — Ende ohne Ende

Barry - Der legendäre Bernhardinerhund

Bild Legende:

Publikumsliebling Nr. 1, ist nach wie vor der originale «Barry» – der berühmte Bernhardinerhund, der über 40 Menschen das Leben gerettet hat. Vor 200 Jahren starb der berühmteste Rettungshund der Welt. Bis heute ist er eine Legende geblieben. Eine eigene Barry-Ausstellung zeigt die heldenhaften Taten des Bernhardiners vom Grossen St. Bernhard. Doch welche Geschichten sind wahr und welche ein Mythos? Die Ausstellung zeigt die ganze Wahrheit.

Barry – Der legendäre Bernhardinerhund

Die Schenkung Bernhard von Wattenwyls

Bild Legende:

Die verschiedensten Sammlungsteile, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Stadtbibliothek ausgestellt waren, wurden 1832 formell im neugegründeten «Musäum» integriert. 30 Jahre später kam das Museum durch einen Vertrag zwischen Staat, Einwohner- und Burgergemeinde ins Eigentum der Burgergemeinde. Mit den Dioramen begründete das Berner Museum seinen internationalen Ruf. Die Dioramen gehen auf eine Sammlung afrikanischer Grosstiere zurück, welche der in London ansässige Bernburger, Kunstmaler und Grosswildjäger Bernhard von Wattenwyl zusammen mit seiner Tochter Vivienne während einer Expedition in den Jahren 1923–24 beschafft und dem Museum seiner Vaterstadt geschenkt hat.

Besuch in der Schatzhöhle

Bild Legende:

1998 wurde das Museum durch einen Neubau erweitert. Dadurch konnte Platz für einen grossen Ausstellungsraum für Sonderausstellungen und Picas Nest für Kinder geschaffen werden. Ausserdem konnte die erdwissenschaftliche Ausstellung untergebracht werden. Die grossartige Kollektion von Mineralien aus dem Alpenraum – präsentiert wie in einer Schatzhöhle – gehört zum Besten, was die Museen auf diesem Gebiet weltweit zu bieten haben. Goldproben von verschiedenen Fundstellen der Schweiz, eine einmalige Sammlung von Meteoriten und die Kristalle vom Planggenstock bilden einen weiteren Höhepunkt der geologischen Ausstellung. Seit neustem befindet sich auch die Wunderkammer im Neubau.

Lehre und Forschung

Bild Legende:

Das Museum umfasst heute drei Abteilungen: Erdwissenschaft mit den Fachgebieten Mineralogie und Paläontologie, wirbellose Tiere und Wirbeltiere. Die botanische Sammlung wurde bereits 1863 dem Botanischen Garten übergeben. Auf den heutigen Fachgebieten wird im Museum auch Forschung betrieben. Das Museum arbeitet in Lehre und Forschung eng mit der Universität Bern zusammen. Die wissenschaftliche Tätigkeit wird denn auch seit 1991 vom Kanton Bern durch einen namhaften jährlichen Betriebsbeitrag mitfinanziert. Ausserhalb der eigenen Mauern betreut das Berner Museum die Ausstellung des Schweizer Museums für Wild und Jagd im Schloss Landshut bei Utzenstorf.

Der Direktor Naturhistorisches Museum

Bild Legende:

Christoph Beer

«Jede und jeder soll den Besuch im Naturhistorischen Museum Bern als persönlichen Gewinn empfinden. Wir öffnen all unseren Besuchern die Tore zu einem tiefen und inspirierenden Naturverständnis.»

christoph.beer@nmbe.ch

Website Naturhistorisches Museum

www.nmbe.ch

Weitere Informationen.

Fusszeile