Urnenabstimmung: Burgergemeinde unterstützt Zusammenführung von Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee

Publiziert: 18.06.2014

Die Bernburgerinnen und Bernburger haben der Zusammenführung vom Kunstmuseum Bern mit dem Zentrum Paul Klee zugestimmt und dafür einen Kredit von CHF 4 Mio. bewilligt.
Ebenfalls genehmigt wurde das Erschliessungsprojekt «Im Breitenacker» in Kehrsatz.

Zusammenführung von Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee
Das Kunstmuseum Bern und das Zentrum Paul Klee (ZPK) wollen mit gemeinsamer strategischer Führung und enger Kooperation im operativen Bereich näher zusammenrücken. Die Burgergemeinde Bern begrüsst dieses Vorhaben und unterstützt es mit einem einmaligen Beitrag von 4 Mio. Franken.

Um dem bisher unterfinanzierten Paul Klee-Zentrum einen schuldenfreien Neustart zu ermöglichen, ist die Burgergemeinde bereit, die angehäufte Altlast von CHF 2 Mio. zu tilgen. Weitere CHF 2 Mio. Franken sollen als einmalige Starthilfe dazu dienen, das Potential gemeinsamer Synergien optimal zu nutzen.

«Im Breitenacker»
Die Burgergemeinde besitzt im oberen Breitenacker in Kehrsatz eine Parzelle mit einer Fläche von 27 863 m², welche im Baurecht überbaut werden soll. In einer ersten Etappe entstehen im Baurecht ein Verkaufsgeschäft und eine Tankstelle mit Shop. Für die zweite Etappe ist eine Wohnnutzung mit rund 50 Wohnungen und einer Gewerbefläche vorgesehen. Das burgerliche Stimmvolk stimmt der Erschliessung unter anderem mit einem neuen Kreisel auf der Hauptstrasse zwischen Kehrsatz und Wabern zu. Die Kosten für die Erschliessung betragen CHF 6 Mio.

Weitere Abstimmungsresultate
Das am 1. Januar 2013 in Kraft getretene revidierte Namens- und Bürgerrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB), bedingte eine Teilrevision des Burgerrechtsreglements, welche vom Stimmvolk angenommen wurde.
Ebenfalls zugestimmt wurde den Krediten für den Umbau und die Sanierung des neuen Forstzentrums der Burgergemeinde Bern im Bremgartenwald sowie des neuen Standorts der DC Bank. Ebenfalls gutgeheissen wurde die Vorlage betreffend die Überführung der Liegenschaft Amthausgasse 5 vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen. Damit sind die Voraussetzungen gegeben, dass der bisherige Standort der Burgerverwaltung ab dem neuen Jahr an die Schweizerische Eidgenossenschaft vermietet werden kann.
13 Personen wurde das Burgerrecht erteilt, 7 weitere Personen erhielten die Zusicherung des Burgerrechts.

Weitere Auskünfte erteilt: Stefanie Gerber Frösch, Kommunikation, Tel. 031 328 86 26.

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