Naturhistorisches Museum

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Das Naturhistorische Museum der Burgergemeinde ist ein Naturmuseum mit internationaler Ausstrahlung. Verschiedene Ausstellungen locken Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt nach Bern. Ausserhalb der eigenen Mauern betreibt das Museum im Schloss Landshut bei Utzenstorf das Museum für Wild und Jagd. Weiter arbeitet es eng mit der Universität Bern zusammen.

Das Naturhistorische Museum zählt zu den bedeutendsten Naturmuseen der Schweiz und geniesst international hohes Ansehen. Seine aussergewöhnlichen Ausstellungen und Anlässe wecken die Freude an der Natur, packen und faszinieren. Mit Sehenswürdigkeiten wie den spektakulären Riesenkristallen vom Planggenstock, der preisgekrönten Ausstellung «C‘ est la vie», der legendären Theater-Vorlesung «Winterbergs Überstunde» oder den klassischen Schaukästen mit afrikanischen und einheimischen Tieren zieht es jährlich über 100 000 Besucherinnen und Besucher in seinen Bann.

Weltuntergang — Ende ohne Ende

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Das Naturhistorische Museum eröffnete Ende 2017 die fünf Jahre dauernde Sonderausstellung «Weltuntergang — Ende ohne Ende». Für das Museum bedeutet diese Ausstellung den Aufbruch zu neuen Ufern: Sie führt künstlerische Werke mit der Naturwissenschaft zusammen.

Die Geschichte vom Weltuntergang ist eine menschliche Erfindung, uralt und brandaktuell. Gewaltige Naturkatastrophen, Kriege oder Umweltzerstörungen liefern den Nährboden für Ängste und Erklärungsversuche. Die Ausstellung versammelt Bilder, Funde und Erzählungen aus Wissenschaft und Kunst.

In sieben thematischen Räumen zum Thema Weltuntergang wird ein weiter Bogen geschlagen – von sachlicher Analyse über Prophezeiungen und Spekulationen bis zu offener Lust am Untergang. Das so erzeugte Wechselbad konfrontiert die Besucherinnen und Besucher mit eigenen Vorstellungen und Erfahrungen. Wer sich hier treiben lässt, mag sich zwischen Natur und Kultur, Menschenleben und Universum, Bestätigung und Verunsicherung durchaus verlieren.

Weltuntergang — Ende ohne Ende

 

Barry - Der legendäre Bernhardinerhund

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Vor 200 Jahren starb der berühmteste Rettungshund der Welt: Barry. Bis heute ist er eine Legende geblieben. Eine neue Ausstellung zeigt die heldenhaften Taten des Bernhardiners vom Grossen St. Bernhard. Doch welche Geschichten sind wahr und welche ein Mythos? Die Ausstellung zeigt die ganze Wahrheit.

Barry – Der legendäre Bernhardinerhund

Die Schenkung Bernhard von Wattenwyls

Die verschiedensten Sammlungsteile, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Stadtbibliothek ausgestellt waren, wurden 1832 formell im neugegründeten «Musäum» integriert. 30 Jahre später kam das Museum durch einen Vertrag zwischen Staat, Einwohner- und Burgergemeinde ins Eigentum der Burgergemeinde. Mit den Dioramen begründete das Berner Museum seinen internationalen Ruf. Die Dioramen gehen auf eine Sammlung afrikanischer Grosstiere zurück, welche der in London ansässige Bernburger, Kunstmaler und Grosswildjäger Bernhard von Wattenwyl zusammen mit seiner Tochter Vivienne während einer Expedition in den Jahren 1923–24 beschafft und dem Museum seiner Vaterstadt geschenkt hat.

Besuch in der Schatzhöhle

1998 wurde das Museum durch einen Neubau erweitert. In diesem ist eine thematische Ausstellung über «Tiere als Baumeister» zu sehen. Ebenfalls im Neubau ist die erdwissenschaftliche Ausstellung untergebracht. Die grossartige Kollektion von Mineralien aus dem Alpenraum – präsentiert wie in einer Schatzhöhle – gehört zum Besten, was die Museen auf diesem Gebiet weltweit zu bieten haben. Goldproben von verschiedenen Fundstellen der Schweiz und eine einmalige Sammlung von Meteoriten bilden einen weiteren Höhepunkt der geologischen Ausstellung. Publikumsliebling Nr. 1, besonders auch der ausländischen Touristen, ist nach wie vor der originale «Barry» – der berühmte Bernhardinerhund, der über 40 Menschen das Leben gerettet hat.

Lehre und Forschung

Das Museum umfasst heute drei Abteilungen: Erdwissenschaft mit den Fachgebieten Mineralogie und Paläontologie, wirbellose Tiere und Wirbeltiere. Die botanische Sammlung wurde bereits 1863 dem Botanischen Garten übergeben. Auf den heutigen Fachgebieten wird im Museum auch Forschung betrieben. Das Museum arbeitet in Lehre und Forschung eng mit der Universität Bern zusammen. Die wissenschaftliche Tätigkeit wird denn auch seit 1991 vom Kanton Bern durch einen namhaften jährlichen Betriebsbeitrag mitfinanziert. Ausserhalb der eigenen Mauern betreut das Berner Museum die Ausstellung des Schweizer Museums für Wild und Jagd im Schloss Landshut bei Utzenstorf.

Der Direktor Naturhistorisches Museum

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Christoph Beer

«Jede und jeder soll den Besuch im Burgerlichen Naturmuseum als persönlichen Gewinn empfinden. Wir öffnen all unseren Besuchern die Tore zu einem tiefen und inspirierenden Naturverständnis.»

christoph.beer@nmbe.ch

Website Naturhistorisches Museum

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Website

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