Hohe Zufriedenheit im Burgerspittel

Publiziert: 22.11.2016
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Im Burgerspittel ist man zufrieden mit der Art und Weise, wie
heute Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende zusammenwirken. Das hat die von der Autorin verfasste Modularbeit samt Umfrage im Rahmen ihres Studienganges «Angehörigen- und Freiwilligensupport 2014 / 2016» am Institut Alter der Fachhochschule Bern gezeigt.

TEXT: DANIELLE MÜLLER-KIPFER; BILD: FRANZISCA ELLENBERGER

Im Burgerspittel leben zurzeit 180 Bewohnerinnen und Bewohner, die von rund 170 Mitarbeitenden betreut werden. Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörige profitieren von der offenen Grundhaltung und dem pragmatischen Handeln der Mitarbeitenden. Die Angehörigen ihrerseits entlasten die Professionellen mit ihrem persönlichen Engagement und stellen für die Bewohnenden die Verbindung zur Aussenwelt her. Das Zusammenspiel von Bewohnenden, Angehörigen und den Mitarbeitenden ist komplex und vielschichtig. Die Auswertung der Umfrage deckte keine grösseren Probleme im Zusammenwirken der verschiedenen Personenkreise auf. Die Funktionsweise und die Abläufe widerspiegeln nicht nur die wirtschaftlichen Ansprüche an eine moderne Alterseinrichtung, sondern vor allem auch die komplexen betreuerischen Erfordernisse. Bewohnende und Angehörige fühlen sich in der Altersinstitution willkommen, sie fühlen sich ernst genommen und sind mit den Leistungen zufrieden.

Konfliktfreie Zusammenarbeit
Alle befragten Personen betonen die hohe Bedeutung des Einbezugs der Angehörigen und die Wichtigkeit einer konfliktfreien Zusammenarbeit. Dafür investieren die Mitarbeitenden viel Zeit und betreiben einen beachtlichen Aufwand. Ihre Erfahrung zeigt, dass die Kooperation mit den Angehörigen dann optimal funktioniert, wenn Klarheit über die Aufgabenverteilung, die Erwartungen und die gemeinsam zu erreichenden Ziele herrscht. Heute prägen eine offene Grundhaltung, gegenseitiges Vertrauen, Verständnis füreinander und eine einfühlsame Kommunikation die Art, wie sich die Menschen begegnen und miteinander umgehen. Aufgrund dieser sensiblen und zunehmend wichtigen Wechselwirkung zwischen Bewohnenden, Mitarbeitenden und Angehörigen erarbeitet eine Arbeitsgruppe des Burgerspittels zurzeit ein Programm, welches die Professionalität und damit auch das gegenseitige Verständnis noch weiter fördern und verbessern wird.

Mit dem «terzLabel» ausgezeichnet
Die unabhängige terzStiftung hat den Burgerspittel im Viererfeld und am Bahnhofplatz mit je einem «terzLabel» für hohe Zufriedenheit der Bewohnenden sowie der Angehörigen ausgezeichnet. «Wir sind stolz darauf, das ‹terzLabel› für hohe Zufriedenheit unserer Bewohnerinnen, Bewohner und Angehörigen erhalten zu haben», freut sich Direktor Eduard Haeni. Von 10 möglichen Punkten wurden insgesamt 8,7 bei den Bewohnerinnen und Bewohnern und 8,5 Punkte bei den Angehörigen erreicht. Eduard Haeni: «Wir sind mit dem Resultat sehr zufrieden. Es sind auch einige wertvolle Verbesserungsvorschläge eingegangen, denen wir in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit schenken werden.» Die Bewohnerinnen und Bewohner fühlen sich an beiden Standorten der Altersinstitution wohl und sind mit der Wohnumgebung sehr zufrieden. Überdurchschnittlich positiv ist die Bewertung der Freundlichkeit und der Dienstleistungsbereitschaft der Mitarbeitenden ausgefallen. Die Weiterempfehlungsquote erreicht sogar einen Wert von 98 %. «Mit einem Gesamtdurchschnitt von 8,7 Punkten hat der Burgerspittel ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt», erklärt Thomas Elia von der terzStiftung.

Website Der Burgerspittel

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Gigele und gugle mit bärnischi Anekdote, erzellt vom J. Harald Wäber.

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