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Dürfen wir vorstellen? Das ist Elenor!

15.11.2019

Zuwachs im Maschinenpark des Forstbetriebs der Burgergemeinde Bern: Eine neue «Harvester» fixiert, sägt, fällt und entastet Bäume. Die Vollernter-Maschine unterstützt damit die Forstfachleute, zukunftsfähige und klimataugliche Wälder zu schaffen. Und zwar in beeindruckendem Tempo. Wer mit Beteiligten darüber spricht, spürt deren Begeisterung für Elenor, wie die Maschine liebevoll genannt wird.

TEXT: PASCAL MATHIS / VIDEO & FOTO: NORA SCHWEIZER

Sie ist schnell trotz ihrer stattlichen Grösse. Sie bewegt sich leicht, obschon sie 22 Tonnen auf die Waage bringt. Und sie ist sparsamer, als die meisten wohl annehmen würden. Voilà, das ist Elenor, die neueste Anschaffung im Dienst der Wälder der Burgergemeinde Bern. Für Schweizer Verhältnisse setzt die Maschine in vielen Belangen neue Massstäbe.

Bemerkenswert ist zunächst mal das Tempo. Innert weniger Minuten lässt sich mit der Maschine ein Baum packen, zwei bis drei Handbreit über Boden sägen und zu Boden legen. Im selben Arbeitsschritt wird der Baum – der genutzt wird, um beispielsweise anderen Bäumen Platz und Licht zu schaffen – von Ästen und Rinde befreit. «Bis zu 120 Bäume lassen sich so pro Tag ernten», sagt Markus Rufener, der Elenor dirigiert. Bäume, die dann zu Möbel, Bauholz oder Holzschnitzeln verwertet werden.

Die Maschine wiegt 22 Tonnen. Da sie aber Raupen hat und keine Räder, ist die Auflagefläche deutlich grösser – das Gewicht verteilt sich also viel schonender auf dem Waldboden. 200 Gramm pro Quadratzentimeter – das ist das bescheidene Gewicht, das auf den Boden drückt. «Oder zwei Tafeln Schoggi auf einem Daumennagel» wie Markus Rufener anschaulich erklärt. Elenor ist aber nicht nur wegen der Gewichtsverteilung bodenschonend. Dank einem 15-Meter-Greifarm ist die Reichweite gross. Somit muss nur noch alle 30 Meter eine sogenannte Rückegasse – die Fahrbahn für die Forstmaschinen – eingerichtet werden.

Und was verbraucht der neue Stolz der Forstfachleute? Die beiden «Bürogummis», denen die Maschine präsentiert wird, schätzen viel zu viel. «Nur 8 Liter Diesel pro Stunde», sagt Rufener – ein tiefer Verbrauch, für das, was sie leistet. Bleibt nur noch die Frage, warum das gute Teil Elenor heisst.

Wer im Internet nach Elenor sucht, findet Begriffe wie «Licht», «fremd» oder «anders». Passend für ein Gerät, welches in den Wäldern der Burgergemeinde Licht für zukunftsfähige und klimataugliche Wälder schafft und durchaus einzigartig und noch etwas fremd ist. Der wirkliche Grund für die Namensgebung bleibt aber traditionell das Geheimnis des Maschinisten…

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