Die Oase für Berns Kinder
TEXT UND BILDER: PASCAL MATHIS
«Wo viel gespielt wird, muss auch viel geflickt werden», sagt Marianne Schär Moser vom Verein Spielplatz Längmuur. Aktuell wird mehr in Stand gestellt als üblich. Seit Spätsommer 2019 wird der Spielplatz «schleichend» renoviert; die Arbeiten dauern noch bis kommenden Herbst an.
Der Verein, der den «Längmuur-Spili» betreibt, ist für die Renovation auf Spenden angewiesen. Bis diese beisammen waren, habe es halt etwas gedauert, so Schär Moser. Und dann kam Corona. So muss etwa das Flicken eines Spielgeräts warten, weil jene Freiwillige, die Hand anlegen wollten, zur Risikogruppe gehören. «Aber in den nächsten zwei, drei Monaten können wir die Renovation des Spielplatzes abschliessen», freut sich Marianne Schär Moser.
Für die Kinder heisst dies beispielsweise, dass «ihr» Drache wieder wie neu aussieht, das grösste «Ritiplampi» der Stadt demnächst wieder in Betrieb geht, das malträtierte Gürteltier aus Holz bald durch einen Esel ersetzt ist oder die Berg-Tal-Bahn wieder rund rollt.
«Es sieht oft nach wenig aus, aber es steckt immer ‚viel Büez‘ dahinter», sagt Marianne Schär Moser. Erst recht, weil der Verein auf viel Freiwilligenarbeit setzt. Das sei eben der «Längmuur-Geist», so Schär Moser. Alle würden sich einbringen, mithelfen, anpacken. «Zäme geits!» – das gilt auch für die echte Gondel, die zurzeit noch Spielplatz-tauglich gemacht und bald schon montiert wird (eine exklusive Vorschau darauf gibt’s übrigens in der Bildgalerie).
Die Burgergemeinde Bern hat die Renovation des Längmuur-Spielplatzes, übrigens der älteste Aktivspielplatz der Stadt, finanziell unterstützt. Damit Kinder noch lange auf dem Längmuur-Spielplatz lachen und herumrennen können.