Berner Futter für die Zirkus-Kamele

Der Circus Knie ist in Bern – und mit ihm auch seine acht Kamele. Die Burgergemeinde Bern offeriert dem Zirkus dieses Jahr Äste und Laub für die Tiere, ein kleiner Zustupf im Corona-Jahr. Das Geschenk direkt aus den Wäldern der Region kommt an – zur Freude der Kamele.

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Kamel am Futter fressen

Als der Tierpfleger das Tor zum Gehege öffnet, kommt Bewegung in die Runde. Die acht Kamele eilen herbei. Ob sie wissen, was abläuft? Jedenfalls haben sie sichtlich Freude: Ihnen wird eine frische Ladung Äste serviert – reich bestückt mit Laub. «Für Kamele ist frisches Laub wie ein Snack», erklärt Fredy Knie jun. Allgemein seien Kamele sehr genügsame Fresser. Neben Laub erhalten die bis zu 600 Kilogramm schweren Tiere frisches Gras, Karotten, Heu, Misch-Kraftfutter und natürlich auch Wasser.

Der Circus Knie gastiert zurzeit in Bern. Naheliegend, dass das Futter für die Tiere möglichst aus der Nähe kommen soll. Die Burgergemeinde Bern offeriert dem Zirkus dieses Jahr das Laub für die Kamele. Frisch aus dem Wald geholt, erfreuen die Äste und das Laub die Kamele. Dieser lanciert seine diesjährige Tournee in Bern – viel später und verkürzt wegen Corona. Alle Artistinnen und Artisten und die Familie Knie freuen sich, die Bernerinnen und Bern im Zelt zu verzaubern.

Auftreten werden die Kamele heuer übrigens nicht. Sie reisen aber mit dem Zirkus mit, gewöhnen sich an das Zirkusleben und begeistern nächstes Jahr die Besucherinnen und Besucher in der Manege.

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