Waldsofas und Co. verursachen Kosten

Publiziert: 24.01.2017
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Die Burgergemeinde Bern stellt pädagogischen Institutionen ihre Kosten für die Waldpflege am Standort des Waldsofas oder der Feuerstelle in Rechnung und erstattet den Betrag auf Gesuch hin zurück. Die Burgergemeinde Bern befürwortet pädagogische Angebote im Wald. Besonders wichtig ist ihr jedoch die Sicherheit der kleinen Waldbesucherinnen und -besucher.

Zahlreiche pädagogische Institutionen wie Waldspielgruppen, Waldkindergärten und Schulen bieten im Wald ein dauerhaftes Angebot  für Kinder und Jugendliche an. Beispielsweise in Form eines Waldsofas, einer Feuerstelle oder eines Unterstands.  Diese Form der Waldnutzung geht über das gesetzliche Betretungsrecht hinaus und bedarf der Zustimmung der Grundeigentümerin. Es handelt sich um gesteigerten Gemeingebrauch. Der Forstbetrieb der Burgergemeinde Bern beurteilt und bewilligt solche Vorhaben, wenn es um das Grundeigentum der Burgergemeinde Bern geht.

Auf Gesuch hin übernimmt die Burgergemeinde Bern die Kosten
Die Burgergemeinde Bern bewirtschaftet mit ihrem Forstbetrieb überwiegend Wälder in und um die Stadt Bern. Das Betreten von Wald im ortsüblichen Umfang ist jedermann unentgeltlich gestattet. Waldnutzungen die über das Betretungsrecht hinausgehen, verursachen Kosten. Im Fall von pädagogischen Angeboten im Wald, entstehen Kosten für die Waldpflege des betreffenden Standorts. Konkret geht es um die Sicherheitsprüfung durch einen Förster, das Fällen von Bäumen, die Totholzentfernung und die Arbeitsleistung als solche.

Die Burgergemeinde Bern unterstützt das Vorhaben der Schulen, Kitas und Spielgruppen, welche den Kindern Erlebnisse in der Natur ermöglichen. Die Sicherheit der Kinder hat für die Burgergemeinde Bern oberste Priorität. Sie nimmt ihre Verantwortung wahr und minimiert das Risiko, indem sie die entsprechenden Waldstellen aktivüberacht und pflegt. Um den Bedürfnissen der pädagogischen Institutionen Rechnung zu tragen und die Natur auf vielfältige Art und Weise begeh- und erlebbar zu machen, übernimmt die Burgergemeinde Bern auf Gesuch hin die Kosten, welche die verschiedenen Sicherheitsmassnahmen verursachen.

Weitere Auskünfte erteilt:
Stefanie Gerber Frösch, Kommunikation Burgergemeinde Bern, stefanie.gerber@bgbern.ch T 079 876 59 67 www.bgbern.ch

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