Faktencheck Medienmitteilung IG Berner Wald
Die «IG Berner Wald» fordert in einer Medienmitteilung (datiert 21. Januar 2026, verschickt 27. Januar 2026), dass die Burgergemeinde Bern auf Waldarbeiten im Könizbergwald verzichtet. Sie unterstellt den beiden Waldeigentümerinnen Burgergemeinde Bern und Kanton Bern, dass durch die Forstwirtschaft wichtige Waldleistungen zerstört würden.
Die Vorwürfe sind nicht neu und wurden in der Vergangenheit bereits verschiedentlich von offizieller und fachlicher Seite entkräftet: Das kantonale Amt für Wald und Naturgefahren hat 2022 die gesetzeskonforme und somit nachhaltige Waldbewirtschaftung durch die Burgergemeinde Bern im Könizbergwald bestätigt. An einem öffentlichen Informationsanlass im März 2023 im Könizbergwald haben Fachleute von der Berner Fachhochschule und der eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft den Petitionärinnen und Petitionären von «Stopp den Kahlschlägen im Könizbergwald» die Grundsätze zu Bodenschutz, Waldökologie, Waldbau, Klimawandel und Baumartenwahl an konkreten Beispielen vermittelt. Der Forstbetrieb arbeitet nach diesen Grundsätzen.
Mit Bedauern stellen wir fest, dass die Kritik an der Waldbewirtschaftung der Burgergemeinde Bern nach wie vor mit nachweislich falschen, unvollständigen bzw. irreführenden Behauptungen untermauert wird. Informationen aus offiziellen Quellen werden aus dem Kontext gerissen und teilweise verzerrt dargestellt.
Wir haben die Medienmitteilung einem Faktencheck unterzogen:
| Typ | Titel | Bearbeitet |
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| Faktencheck Medienmitteilung IG Berner Wald vom 21.1.2026 | 11.02.2026 |
