Der Sozialpreis der Burgergemeinde Bern geht an das «Haus für Pflege» und die «Heilpädagogische Lebensgemeinschaft Hofmann»

Publiziert: 26.08.2013

Am Montagabend verlieh die Burgergemeinde Bern im Kultur Casino Bern ihren Sozialpreis, dotiert mit 50‘000 Franken. Preisträger sind das «Haus für Pflege» sowie die «Heilpädagogische Lebensgemeinschaft Terry und Paul Hofmann-Witschi».

Mit dem Sozialpreis 2013 anerkennt die Burgergemeinde Bern die herausragenden persönlichen Leistungen von Menschen, welche mit ihrer innovativen Pioniertat ein neues, sozial wertvolles Angebot entwickelt haben. Über viele Jahre prägten sie dieses mit grossem Einsatz, viel Herzblut und grosser Motivationskraft gegenüber ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Haus für Pflege in Bern

Der Sozialpreis an das «Haus für Pflege» ist insbesondere eine persönliche Anerkennung für Doris Klossner-Eicher. Sie hat mit dieser schweizweit einmaligen Pioniertat, zusammen mit einem engagierten Projektteam, ein Angebot geschaffen, welches seit neun Jahren Bestand hat. Die Stiftung «Haus für Pflege» stellt ein Brückenangebot zwischen Spital, Pflege zu Hause und Pflegeheim dar und füllt damit eine Lücke in der Gesundheitsversorgung. Es nimmt Patientinnen und Patienten jeden Alters auf, welche vorübergehend professionelle stationäre Pflege benötigen. Im ehemaligen Personalhaus des Tiefenauspitals Bern stehen für dieses Angebot 38 Betten zur Verfügung. Das «Haus für Pflege» verfügt über 42 Vollzeitstellen in den Bereichen Pflege, Case Management, Hotellerie und Verwaltung. Die Stiftung nimmt auch Menschen auf, welche nicht den vollen Tarif selber bezahlen können. Dafür besteht ein Patientenfonds, der von Gönnern und Spendern gespeist wird.

Heilpädagogische Lebensgemeinschaft Terry und Paul Hofmann-Witschi

Die Burgergemeinde Bern anerkennt mit der Verleihung des Sozialpreises an die «Heilpädagogische Lebensgemeinschaft Hofmann», das langjährige grosse Engagement des Gründerehepaars Terry und Paul Hofmann. Die Lebensgemeinschaft wurde 1985 gegründet und seither kontinuierlich ausgebaut. Das Gründerehepaar steht seit über 25 Jahren rund um die Uhr das ganze Jahr persönlich für die Betreuung der aufgenommenen Menschen ein. Zur Zeit leben in der erweiterten Familie 20 Menschen: Mütter mit ihren Kindern, junge Erwachsene mit Unterstützungsbedarf, Teenager mit teilweise besonderen Herausforderungen, aber auch Säuglinge und Kleinkinder. Die «Heilpädagogische Lebensgemeinschaft Hofmann» verbindet das dauerhafte persönliche Engagement von Terry und Paul Hofmann und ihrem Team mit einer soliden betriebswirtschaftlichen Organisation und Führung.

Preisgeld in der Höhe von gesamthaft 50‘000 Franken

Das Preisgeld von insgesamt 50‘000 Franken wird gleichmässig, mit je 25‘000 Franken auf die beiden Preisträgerinnen aufgeteilt.

Der Sozialpreis der Burgergemeinde Bern wird jährlich verliehen

Mit einem namhaften Beitrag anerkennt die Burgergemeinde Bern Vorhaben und Leistungen im Sozialbereich. Die Verleihung des Sozialpreises (erste Preisverleihung, März 2012) soll dem Träger ein weiteres soziales Engagement ermöglichen.

Preisträger 2012: Aufenthaltsraum Postgasse 35 der AKiB

Weitere Auskünfte erteilen: Stefanie Gerber Frösch, Kommunikation Burgergemeinde Bern, 079 876 59 67 , Doris Klossner, Leiterin Haus für Pflege Bern, 031 300 38 08  sowie Terry und Paul Hofmann-Witschi, Leiter HPLG, 031 352 69 85

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