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Führung hinter die Kulissen - Laich im Keller

Das «Wasserschloss Schweiz» bietet die perfekten Lebensgrundlagen für eine vielfältige Fischfauna. Jedoch sind rund zwei Drittel aller einheimischen Fischarten vom Aussterben bedroht. In unserem Keller lagern die Beweise ökologischer Katastrophen und die Grundlage zukünftiger Chancen.

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Wann
  • 04.07.2019 von 12:15 bis 13:15
Wo

Naturhistorisches Museum Bern, Bernastrasse 15, 3005 Bern

In den 1960er Jahren kippten die Schweizer Seen. Da es zum Teil noch keine Kläranlagen gab, floss Abwasser ungeklärt in die Bäche und Seen. Das Resultat war eine Katastrophe: Aufgrund der erhöhten Nährstoffe vermehrten sich die Algen innert kürzester Zeit um ein Vielfaches. Diese starben ab und entzogen dadurch dem Wasser Sauerstoff. Besonders im Tiefenwasser gab es deshalb bald keinen Sauerstoff mehr und mehrere Fischarten starben aus. Fischforscher Lukas Rüber gibt einen einmaligen Einblick in die Fischwelt vor den 1960er Jahren und zeigt Exemplare längst ausgestorbener Arten. Ein besonderes Highlight ist die über 150 Jahre alte Steinmann-Sammlung. Diese umfasst über 1000 Exemplare einheimischer Fische und geriet fast in Vergessenheit. Das NMBE hat die gesamte Sammlung sorgfältig restauriert um sie für zukünftige Generationen aufzubewahren.

Unsere Fischsammlung dient nicht nur als Naturarchiv vergangener Zeiten, sie ist auch wichtige Grundlage aktueller Forschung. Lukas Rüber erklärt anhand anschaulicher Beispiele, welche Werkzeuge ihm zur Erforschung der Artenvielfalt zur Verfügung stehen, und wie man dabei auch ganz unerwartet neue Arten entdecken kann.

Informationen zur Führung

Treffpunkt: im Eingangsbereich
mit Anmeldung: Platzzahl beschränkt
Preis: regulärer Eintritt
Dauer: ca. 1 Stunde

Bei den Mittwoch-Abendführungen ist zusätzlich ein Gratiseintritt für ein frei wählbares Datum inbegriffen.

www.nmbe.ch

abgelegt unter: ,

Weitere Informationen.

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