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Eine Lücke schafft Leben – die Rückegasse

20.09.2016

Mit einer angepassten Waldbewirtschaftung kann auf den Boden viel Rücksicht genommen werden. Ein wichtiges Element der schonenden Arbeit im Wald sind die Rückegassen. Für die Waldbesucherinnen und -besucher nur selten sichtbar, bilden diese für die Maschinisten der Forstbetriebe die Grundlage für die Arbeit im Wald.

TEXT: ALEXANDER PULFER; BILD: MARTIN GRASSL

In regelmässigen Abständen ist der Wald mit Rückegassen versehen. Im Erscheinungsbild unterscheiden sich diese Gassen kaum vom restlichen Wald, da sie mit rund vier Metern Breite den natürlichen Baumabständen entsprechen. Die Rückegassen sind farblich markiert und bleiben in der Regel dauerhaft bestehen. Forstmaschinen fahren ausschliesslich auf diesen Gassen von der Strasse in den Wald und verrichten von dort aus ihre Arbeit mithilfe der langen Greiffarme. Seien es leichte Aufräumarbeiten mit der Greifzange oder gar das Fällen und Entasten ganzer Bäume mit der integrierten Motorsäge, die grossen Forstmaschinen bleiben mit ihrem Fahrwerk immer auf den definierten Rückegassen. Ein grosser Teil des Waldbodens wird dank dieser Technik nie befahren. Dies verhindert eine Verdichtung und erhält damit einen lockeren Waldboden. Dieser ist Grundlage für ein gesundes Wachstum von Waldpflanzen.

Auch die Forstmaschinen selbst sind für einen schonenden Arbeitseinsatz gebaut. Ersichtlich ist dies primär an den grossen Rädern oder Raupen. Durch die grosse Auflagefläche verteilt sich das Gewicht und die Bodenbelastung bleibt gering. Was viele nicht wissen: bereits ein kleiner Traktor mit normaler Bereifung kann den Boden mehr belasten als moderne Forstmaschinen. 

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