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Die St. Petersinsel erhält ihr ursprüngliches Landschaftsbild zurück

26.09.2017

Durch die Erdverlegung der bestehenden Stromleitung im hinteren Teil ab der Chüngeliinsel, erstrahlt die St. Petersinsel in ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild. Mit ihrer Ufervegetation, dem Auengebiet und dem Flachmoor ist die St. Petersinsel ein Schutzobjekt von nationaler und regionaler Bedeutung. Sie bietet Lebensraum für viele geschützte Tiere und seltene Pflanzen. Seit rund vier Monaten sind die störenden Strommasten weg und die Stromleitung unter dem Boden.

Die Burgergemeinde Bern ist seit 1919 Besitzerin der Stromanlagen auf der St. Petersinsel und somit auch Anlagebetreiberin der rund 1,8 km langen, bislang grösstenteils oberirdischen verlaufenden Stromleitung (Ende Heidenweg bis zur Trafostation beim Chloster-Hotel). Die Burgergemeinde Bern kümmert sich unter anderem um den Unterhalt und die Pflege der historischen Gebäude unter Rücksichtnahme auf das aussergewöhnliche Naturbild der Insel. Im Frühjahr 2014 entschied sich die Burgergemeinde Bern, die Stromleitungen unter den Boden zu verlegen. Auch die alte Transformatorenstation am historischen Pilgerweg Richtung Pavillon, genügte den aktuellen gesetzlichen Vorschriften nicht mehr und musste dringend ersetzt werden. Aufgrund des schlechten Zustands der bestehenden Holzmasten und Streben der Freileitung im hinteren Teil der Insel, wurde in Zusammenarbeit mit der BKW und dem Amt für Naturförderung des Kantons Bern ein entsprechendes Projekt erarbeitet.

Allen Projektbeteiligten war es ein grosses Anliegen, das Landschaftsbild der geschützten Lebensräume auf der St. Petersinsel zu erhalten beziehungsweise sogar zu verbessern: Die St. Petersinsel sollte ihr ursprüngliches Landschaftsbild zurückerhalten.

Im Mai 2017 konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft und Natur, dem eidgenössischen Starkstrominspektorat und der finanziellen Unterstützung durch den Fonds Landschaft Schweiz sowie den BKW-Ökofonds, konnte das Projekt rasch und problemlos umgesetzt werden. Damit wird die Zukunft der geschützten Lebensräume für Tiere und Pflanzen nachhaltig sichergestellt.

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