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Casino Bern: Wie Altes neu wurde und doch historisch blieb

28.11.2019

Die Aufgabe, bei der Sanierung im Casino Bern die Innenarchitektur zu gestalten, war ein Spagat: Es galt, die Ausstrahlung des bedeutenden historischen Baus zu erhalten, gleichzeitig aber moderne Elemente einzuflechten. Und natürlich sollte dies letztlich höchsten ästhetischen Ansprüchen genügen. Nach der Neueröffnung des Casinos zeigt sich: Die Aufgabe wurde mit Bravour gelöst.

1909 eröffnet und während über 100 Jahren nicht grundlegend saniert. So präsentierte sich vor wenigen Jahren die Ausgangslage rund um das Casino Bern. Der von 2017 bis 2019 dauernde Totalumbau brachte das Gesellschaftshaus in vielfacher Hinsicht wieder auf einen modernen Stand – ohne dabei die traditionsreiche Geschichte des markanten Baus in der Berner Altstadt ausser Acht zu lassen.

Die historischen Räume insbesondere für die neuen Gastronomie-Angebote «up to date» zu machen, war auch für die Innenarchitekten eine Herausforderung. Deshalb wurden mit dem «Atelier Zürich» frühzeitig separate Interior Designer beigezogen. Dabei zeigte sich, dass für eine erfolgreiche Gastronomie eine Ausstattung nötig ist, die mehr als nur passende Möbel und geeignete Oberflächen beinhaltet. Gefragt war eine stilsichere Inszenierung, die abgestimmt auf den historischen räumlichen Rahmen eine starke und unverkennbare Ausstrahlung und Marke kreierte.

Im Zentrum der Arbeiten standen dabei der markante Salon d’Or im Erdgeschoss sowie die Essbar, das Restaurant und die weiteren Gastronomie-Angebote mit dem Chefs- und Zunfttisch. Ausserdem erhielten auch die Toilettenanlagen im Untergeschoss eine komplette Auffrischung. «Den Innenarchitekten ist es mit ihrem umsichtigen Stil gelungen, die alte Bausubstanz passend mit modernen Elementen zu kombinieren», zeigt sich Casino-Bern-Direktor Ivo Adam zufrieden. Alle Arbeiten erfolgten übrigens in enger Zusammenarbeit mit dem Berner Denkmalpfleger.

Auch «hinter den Kulissen» wurde das Casino Bern rundum erneuert: So wurden die verschiedenen Lüftungsanlagen zusammengefasst, ersetzt und mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Sie verbrauchen neu rund 40 Prozent weniger Wärmeenergie als vor dem Umbau. Neu heizt Fernwärme das Gebäude und kein Gasbrenner mehr. Zudem entsprechen Brandschutz und Fluchtwege wieder voll und ganz den aktuellen Vorgaben. Die Gesamtkosten für die Sanierung des spätbarocken, klassizistischen Gebäudes betrugen rund 80 Millionen Franken, welche die Burgergemeinde Bern als Eigentümerin des Hauses trug.

Bilder: Simon Opladen

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