Im Zeichen eines friedlichen Zusammenlebens

Publiziert: 11.11.2011

Die Burgergemeinde Bern unterstützt das Haus der Religionen mit 900‘000 Franken.
Das Haus der Religionen, am Europaplatz in Ausserholligen geplant, soll die grossen Weltreligionen vereinigen und ein Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog sein. Im Zeichen der Weltoffenheit hat der Grosse Burgerrat der Burgergemeinde Bern beschlossen, dieses Projekt mit einem einmaligen Beitrag von 900‘000 Franken zu unterstützen.

Mit ihrem Beitrag will die Burgergemeinde zu einer friedlichen Koexistenz der Religionen in einer immer vielfältig werdenden Gesellschaft beitragen. Sie erhofft sich von diesem gesellschaftspolitisch wichtigen Projekt, dass es in Bern Zeichen setzt und damit ausstrahlt in die Region, in das Land, über die Landesgrenzen hinaus. Und Nachahmung findet.

10,1 Millionen veranschlagt

Das baubewilligte Projekt auf dem Europaplatz dient nur zum Teil als Haus der Religionen. Als eine Art Mantelnutzung sind Einkaufszentrum, Wohnungen, Hotel, Restaurants sowie Büros geplant.

Der Kostenanteil für das Haus der Religionen, das als Kultur-, Begegnungs- und Bildungszentrum sowie ein Gotteshaus sein und Sikh, Buddhismus, Judentum, Baha’i, Christentum, Hinduismus und Aleviten beherbergen wird, ist auf 10,1 Millionen Franken veranschlagt. Es liegen Zusagen im Umfang von rund 9,1 Millionen; dabei wird der Regierungsrat dem Grossen Rat anlässlich der Novembersession einen Beitrag aus dem Lotteriefonds von 2,2 Millionen beantragen. Die 900‘000 Franken der Burgergemeinde werden überwiesen, sobald die Finanzierung sichergestellt ist.

Das Haus der Religionen soll 2014 bezugsbereit sein. Es wird für die meisten beteiligten Religionsgemeinschaften nach langer Zeit ein Raumproblem lösen und ihnen die Möglichkeit bieten, endlich an einem öffentlichen Ort ihren Glauben zu praktizieren. Und zwar – dies als starkes Symbol – Wand an Wand.

Weitere Auskünfte:
Andreas Kohli, Burgergemeindeschreiber, 031 328 86 14
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