Die Burgergemeinde Bern überreichte der Stiftung PROGR den Kulturpreis 2012

Publiziert: 19.10.2012

In Anerkennung des leidenschaftlichen Engagements, mit welchem es der Stiftung
PROGR und allen im PROGR wirkenden Künstlerinnen und Künstlern gelungen ist, das
Berner Kulturgeschehen zu bereichern und das alte Schulhaus am Waisenhausplatz zu
beleben, verlieh die Burgergemeinde Bern der Stiftung PROGR am Freitagabend den
Kulturpreis 2012.

Die feierliche Preisverleihung fand in der Aula des PROGR statt. In seiner Festrede beschrieb Thomas D. Meier, Rektor der Zürcher Hochschule der Künste, den PROGR wie folgt: „ Ein Prototyp für eine erfolgreiche Initiative, die vornehmlich von Künstlerinnen und Künstlern getragen wurde. Ein hohes Engagement für die eigene Sache, eine hohe Glaubwürdigkeit, Sinn für das politisch und ökonomisch Machbare und eine kreative Kommunikationsstrategie waren deren Merkmale. Damit liessen sich ein unterstützendes Umfeld und eine ausgezeichnete Vernetzung bauen.“

Der mit 100‘000 Franken dotierte Kulturpreis gilt als einer der grössten in der Schweiz und wurde von der Burgergemeinde Bern zum 24. Mal verliehen. Der Stiftungsrat PROGR versteht die Verleihung des Kulturpreises als Auszeichnung für den PROGR und seine kulturelle Vielfalt und wird das Preisgeld in diesem Sinn für alle im Haus fühlbar verwenden. Dazu wurde bei den Kunstschaffenden ein Ideenwettbewerb lanciert, aus dem 31 Ideen und schliesslich 7 ausgereifte Projekte hervorgingen.

Ein Preis für alle

Eine deutliche Mehrheit der Mieterinnen und Mieter sprach sich in einer Abstimmung für das Projekt «PROGR-Dependance» aus. Es sieht vor, mit dem Preisgeld ausserhalb des Stadtzentrums eine Dependance für die Kunstschaffenden des PROGR zu realisieren. Die entsprechende Lokalität soll als Rückzugsort für konzentriertes Arbeiten, zur Projektentwicklung in kleinen Gruppen oder einfach als kleine Erholungsoase dienen.

Besichtigung der Kunstateliers

Im Anschluss an die Feierlichkeiten erhielten die Gäste Einblick in die Kunstateliers und konnten sich im direkten Gespräch mit den Kunstschaffenden austauschen. Im PROGR arbeiten gegen 200 Künstlerinnen und Künstler in über 80 Ateliers Tür an Tür mit Kulturinstitutionen und Veranstaltern.

Für das interessierte Publikum öffnet der PROGR am Samstag 20. Oktober 2012 ab 11 Uhr bis weit nach Mitternacht die Türen. Mehr Informationen unter www.progr.ch/progrfest2012.

Weitere Auskünfte erteilen:
Georg Pulver, Präsident Kulturkommission, Burgergemeinde Bern, Mobile 079 959 33 18

Matthias Kuhn, Präsident Stiftungsrat PROGR, Mobile 078 776 69 15

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