Burgergemeinde vom Bärenpark-Projekt überzeugt - Der Grosse Burgerrat wird über einen 500'000 Franken-Beitrag entscheiden

Publiziert: 09.05.2006

Der Kleine Burgerrat hat beschlossen, dem zuständigen Parlament der Burgergemeinde, dem Grossen Burgerrat, vorzuschlagen, für den projektierten Bärenpark einen Beitrag von 500'000 Franken zu bewilligen. Das Burgerparlament wird am 19. Juni darüber befinden. Eine spätere Beitragserhöhung wird allenfalls ins Auge gefasst.

Der Kleine Burgerrat ist sich der Bedeutung des Bärengrabens als eines der wichtigsten, ja weltbekannten Wahrzeichens unserer Stadt bewusst. Der Bär wird seit Jahrhunderten ausserhalb des Tierparks in speziellen Anlagen im Stadtzentrum gehalten und gehört - zur Freude der Bevölkerung und auch der Touristen - zum Berner Stadtbild. Aber der Bärengraben in seiner jetzigen Form entspricht nicht mehr den Anforderungen an eine wesensgerechte Tierhaltung.

Es gilt deshalb, und der Kleine Burgerrat unterstützt dieses Anliegen aus Überzeugung, dem Wappentier eine ihm gerechter werdende Umgebung zu schaffen. Dies wird mit dem projektierten Bärenpark erreicht. Es steht für den Kleinen Burgerrat ausser Zweifel, dass sich die Burgergemeinde an dessen Zustandkommen beteiligen soll und will.

Sollten sich die städtischen Behörden entschliessen, auch an den Bau dieser für die Stadt Bern in jeder Beziehung wichtigen Sehenswürdigkeit und Attraktion einen weiteren Beitrag zu leisten, würde der Kleine Burgerrat auf Gesuch hin eine weitergehende finanzielle Unterstützung des Projekts ebenfalls ins Auge fassen. Der Kleine Burgerrat würde es sehr begrüssen, wenn gerade die politisch Verantwortlichen der Stadt Bern ein markantes Zeichen setzten, um die jüngste Steigerung der Anziehungskraft dank Klee-Museum und Stade de Suisse zu bestätigen und die Attraktivität der Bundesstadt zu erhalten.

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