Schmieden

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schmieden 1345. Auf Schmieden waren vorweg die metallverarbeitenden Handwerker aller Gattungen zünftig. Heute ist die „Schmiedstube“ eine der letzten Zunftwirtschaften Berns.

Hammer, Schmiedezange, Schlange

Wie die anderen Vennerzünfte tritt Schmieden im 14. Jahrhundert auf. Die älteste heute bekannte Urkunde trägt das Datum des 1. April 1345. Die Zunft umfasste die Angehörigen der 13 Handwerke, «die alle Ambos, Hammer und Zange brauchen», später auch die Glaser, einige Goldschmiede und die Scherer. Zudem brachte es die Verwandtschaft zwischen Handwerkskunst und Arzneikunde mit sich, dass auch die Ärzte das Stubenrecht auf Schmieden annahmen.

Seit 1448 ist die Zunft Eigentümerin der Kernparzelle Schmiedenplatz 5 beziehungsweise Marktgasse 10, auf der das Zunfthaus steht. Dieses wurde mehrfach umgebaut. Die «Schmiedstube» ist, neben dem Restaurant «Webern», eine der beiden letzten Zunftwirtschaften Berns.

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