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Ökologie

Die gesamte Waldfläche der Burgergemeinde Bern wird naturnah bewirtschaftet. Dank der Bewirtschaftung ist eine hohe Biodiversität gewährleistet. Auf einigen wenigen Flächen werden spezifische ökologische Zielsetzungen verfolgt. In dieser Rubrik finden Sie Informationen zu den folgenden besonderen Zielsetzungen: Reservate, Waldränder, Biotope, Artenförderung.

Reservate

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Die wohl älteste Douglasie Europas steht im Sädelbach

In Reservaten verzichtet die Burgergemeinde Bern für eine bestimmte Zeit auf die Bewirtschaftung. Die Wälder werden ihrem natürlichen Zerfall überlassen. Das bietet spezifischen Tier- und Pflanzenarten, die auf Alt- und Totholz angewiesen sind, einen Lebensraum. Folgende Flächen sind vertraglich als Reservate ausgeschieden:

  • Reservat Weissenburg (Vereinbarung mit WWF)
  • Reservat Aareufer (Vereinbarung mit Kantonalem Amt für Wald)
  • Reservat der Alten (Vereinbarung mit Kantonalem Amt für Wald)
  • Reservat Gurten (Vereinbarung mit Kantonalem Amt für Wald)

Neben den vertraglich gesicherten Reservaten besitzt die Burgergemeinde Bern etliche Waldflächen, in denen auch ohne Vertrag keine Bewirtschaftung stattfindet und welche dieselben Leistungen wie Reservate erbringen. So werden beispielsweise im sogenannten Reservat der Alten vereinzelt Bäume bis an ihr biologisches Ende stehen gelassen, was zu mächtigen Baum-Monumenten führt.

Waldränder

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Gestufte Waldränder bieten Tier- und Pflanzenarten, die Licht und Sträuche bevorzugen, einen Lebensraum. Sie entstehen nur durch konsequente Eingriffe. Die Burgergemeinde Bern wertet schrittweise ihre Waldränder auf, indem sie diese verjüngt. Eine Vernetzung zur Landwirtschaft steigert den Wert dieser Waldränder.

Biotope

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Lichtreiche Nass- und Trockenstandorte werden als Biotope bezeichnet. Im unbewirtschafteten Wald wachsen diese innert Kürze zu und der Lebensraum geht verloren. Der Forstbetrieb ermöglicht folgende Biotope:

  • Hirschemösli
  • Mädersforst
  • Wittigkofen
  • Aareggli

Artenförderung

Besondere Pflanzenarten verdienen unsere Aufmerksamkeit. Der Forstbetrieb engagiert sich für einen artenreichen Wald und fördert unter anderem nachfolgende Pflanzenarten:

Eichenwälder
Eichenflächen sind in der Schweiz rar geworden. Sie benötigen grosse Flächen und viel Licht. Die Höhenlage der Wälder der Burgergemeinde Bern bietet jedoch gute Bedingungen für Eichenwälder. Der Forstbetrieb begrünt jedes Jahr ca. eine Hektare mit Eichen.

Orchideen
Orchideen wachsen natürlicherweise auf landwirtschaftlichen Wiesen. Durch die Bewirtschaftung wurden sie in die Wälder verdrängt. Dank der kalkhaltigen Waldstrassen und ungestörter Lebensräume verfügt der Forstbetrieb der Burgergemeinde Bern über zahlreiche Orchideenarten. Durch den Verzicht auf das Mähen von Wegrändern wird diesen ursprünglichen Wiesenpflanzen ein Überleben ermöglicht. In gewissen Waldgebieten führt der Forstbetrieb auch gezielt Arbeiten aus, um Licht für die Orchideen auf den Waldboden zu bringen.

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