Sie bereichern das Leben in Bern – Eine Auszeichnung für fünf Persönlichkeiten

Publiziert: 18.10.2018

Bereits zum 16. Mal verlieh die Burgergemeinde Bern am 17. Oktober 2018 die «Externe burgerliche Medaille» an Persönlichkeiten, die das Leben in Bern in besonderer Weise bereichert haben. Diesmal ging die Auszeichnung an Heidi Maria Glössner, Vreni Jenni-Schmid, Markus Marti, Heinz Schild und Uwe Schönbeck.

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2 / 10 Die Geehrten (v.l.n.r.): Uwe Schönbeck, Heidi Maria Glössner, Markus Marti, Vreni Jenni-Schmid, Heinz Schild
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3 / 10 Film- und Theaterschauspielerin Heidi Maria Glössner in roter Robe
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4 / 10 Uwe Schönbeck mit Dr. Christian Kropf, auch bekannt als «Winterbergs Bestiarium»
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5 / 10 Vreni Jenni-Schmid hat sich während 23 Jahren für den Verband bernischer Burgergemeinden und burgerlicher Korporationen (VBBG) eingesetzt
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6 / 10 Der ehemalige Leichtathletiktrainer und Initiator des Grand Prix von Bern, Heinz Schild
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7 / 10 Markus Marti sorgt seit 40 Jahren für Blitzlichtgewitter und staunende Touristengruppen in der Berner Altstadt
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8 / 10 Radio Bern1-Moderatorin Monika Buser führte die Gäste durch den Abend
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9 / 10 Klassische Klänge vom Streichquartett des Berner Orchester-Ensembles «Soundeum»
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10 / 10 Die fünf «Externen burgerlichen Medaillen»
Text: Daniela Tschanz; Bild: Simon Stähli
 
Der Himmel über Bern zeigte sich in seinen schönsten Farben, während die geladenen Gäste am Abend des 17. Oktobers nach und nach im Pavillon im «Gurten Park im Grünen» eintrafen. Vor der breiten Glasfront mit Blick auf die Bundeshauptstadt eröffnete ein Streichquartett des Berner Orchester-Ensembles «Soundeum» den Anlass mit klassischen Klängen. In glitzernder Abendrobe hiess Radio Bern1-Moderatorin Monika Buser die Anwesenden mit viel Charme willkommen. Nach einem wortwitzigen Schlagabtausch zwischen ihr und Burgergemeindepräsident Bernhard Ludwig übernahm dieser das Wort und leitete zum eigentlichen Teil des Abends über: Der Ehrung von fünf Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für das Leben in Bern engagiert haben und dafür mit der goldenen «Externen Medaille» ausgezeichnet wurden.

Sichtlich gerührt betrat Heidi Maria Glössner in einer roten Robe die Bühne. Die in Deutschland geborene Film- und Theaterschauspielerin lebt und arbeitet seit über 30 Jahren in der Schweiz, hauptsächlich in Bern. Die «Grand Dame» des Berner Stadttheaters ist für ihr leidenschaftliches Schauspiel weitherum bekannt. Daneben prägte sie mit Rollen in Kino- und Fernsehfilmen wie beispielsweise als Lisi Bigler in «Die Herbstzeitlosen» die Schweizer Filmszene massgeblich mit. Ihr Schauspielkollege Uwe Schönbeck gab sich am Rednerpult in gewohnt humorvoller Manier. Kurz und knackig bedankte er sich für die erhaltene Auszeichnung, die ihm als langjähriges Ensemblemitglied des Berner Stadttheaters, sowie für Rollen in vielen Produktionen des Theaters an der Effingerstrasse und literarischen Kabarettprogrammen in der «La Cappella» zugesprochen wurde. Besonders mit «Winterbergs Bestiarium» im Naturhistorischen Museum gelang es Schönbeck, sich in die Herzen des Berner Publikums zu spielen.

Daneben ehrte die Burgergemeinde Bern drei weitere Persönlichkeiten für ihr grosses ehrenamtliches Engagement. Vreni Jenni Schmid setzte sich während 23 Jahren unermüdlich und mit viel Herzblut für den Verband bernischer Burgergemeinden und burgerlicher Korporationen (VBBG) ein. Ex-Burgergemeindepräsident Rolf Dähler, der die Laudatio auf die Preisträgerin hielt, erinnerte lachend an die «Ragusa-Aktion», mit der  die ehemalige VBBG-Präsidentin ihr Publikum vor einer Unterzuckerung bewahrt hatte. Mit Ragusa und einem prominenten Laudator ging es weiter. Sportlergrösse Markus Ryffel betrat mit einer grossen orangen Ragusa-Box unter dem Arm die Bühne und kündete den nächsten Preisträger an: Heinz Schild, der ehemalige Leichtathletik-Trainer und Initiator des Grand Prix von Bern. «Die schönsten 10 Meilen der Welt» haben sich unter Schild im Laufe der letzten 37 Jahre zu einer der grössten Breitensportveranstaltungen der Schweiz entwickelt. Die legendäre Strecke durch die Stadt Bern hat Schild einst gemeinsam mit seiner Frau ersonnen.

Die letzte Auszeichnung des Abends ging an Markus Marti. Er sorgt in der Berner Altstadt seit 40 Jahren für staunende Touristengruppen und Blitzlichtgewitter. Als ausgebildeter Ingenieur kümmert er sich ehrenamtlich um das Uhrwerk im Berner Zytgloggeturm, das er, wie seit 600 Jahren üblich, manuell aufzieht, richtet und wartet. Was als Hobby begann, wurde bald zur Leidenschaft. Neben unzähligen Führungen durch den Turm hat Marti die «Zytglogge-Chronik» veröffentlicht, in der das Uhrwerk mit dem Astrolabium erklärt wird. Auch im Pavillon war die Zeit mittlerweile fortgeschritten. Während die vier Streicherinnen und Streicher die Preisverleihung mit einem ungarischen Tanz abrundeten, leuchteten von unten die Lichter der Stadt zum Berner Hausberg herauf – Die Stätte ihres Wirkens lag den Preisgekrönten als glitzernder Lichterteppich zu Füssen.
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Gigele und gugle mit bärnischi Anekdote, erzellt vom J. Harald Wäber.

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