Jeudredi und Halt auf Verlangen!

Publiziert: 24.10.2015

Das Musikprogramm am Spittelfest 2015 vermochte Jung und Alt gleichermassen in seinen Bann zu ziehen. Die diversen Konzerte sorgten für grosse Momente auf und vor den Bühnen. Das Team im Berner GenerationenHaus wollte unbedingt daran anknüpfen und rief mit «Jeudredi» kurzerhand eine feine Donnerstagskonzertreihe ins Leben. Von Juli bis September fanden die Veranstaltungen wöchentlich im Spittelinnenhof statt und sorgten für anhaltende Spittelfestgefühle. Aufgrund des grossen Publikumerfolgs ging es im Oktober in die zweite Runde. Seither bespielt zudem die Klassikkonzertreihe «Halt auf Verlangen!» neu die Spittelkapelle.

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1 / 10 Die Jeudredi-Acts sorgten für anhaltende Spittelfestgefühle.
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2 / 10 Jeudredi mit Peter Piek MiniRock Band
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3 / 10 Jeudredi mit L&B
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4 / 10 Jeudredi mit L&B
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5 / 10 Matto Kämpf beschloss den Jeudredi-Sommer
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6 / 10 Jeudredi mit Peter Piek MiniRock Band - Für die Verpflegung sorgte an diesem Abend The Lunchbox mit leckeren Ćevapčići, auch in vegetarischer Variante, sowie anderen Speisen.
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7 / 10 Immer wieder fuhr auch der Ape Vespacar von «La Ribollita» vor, beladen mit leckeren Gemüseeintöpfen- und suppen.
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8 / 10 Alles im Griff am Mischpult
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9 / 10 Während des Jeudredi-Konzerts von Red'n'Jones
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10 / 10 Jeudredi mit Cachét

TEXT UND BILDER: MARTIN GRASSL

Mit den alldonnerstäglichen Jeudredi-Konzerten beim Brunnen im Spittelinnenhof klang der Sommer stimmig aus. Zehn feine Acts, darunter Nadja Stoller, Red N Jones, die burgerlichen Voice and Boys, L&B oder Theatermann Matto Kämpf, brachten viel Leben in den Hof. Die Reihe wurde schnell zum Geheimtipp und zog regelmässig ein auch altersmässig bunt gemischtes Publikum an, welches den stündigen Auftritten zwischen sechs und sieben Uhr jeweils aufmerksam beiwohnte. Jeudredi überraschte aber auch mit einem exquisiten, gastronomischen Angebot. Für das gemütliche «Fyrabebier» und mehr sorgte die Bar «son et suc». Daneben fuhren regelmässig wechselnde Foodtrucks in den Innenhof. Die herausragend zubereiteten Menüs von La Ribollita, Anibal Gamez, Lunchbox oder De Palma liessen keine kulinarischen Wünsche offen.

Zweite Runde in der CaféBar
Aufgrund des grossen Anfangserfolgs ging Jeudredi im Oktober in die zweite Runde. Die Auftritte gehen seither jahreszeitgemäss in der neu gestylten CaféBar in der Südostecke des Berner GenerationenHauses über die Bühne. Mit dem Bandoneonisten Michael Zisman, dem Liedermacher Nils Althaus, den musikalischen Multitalenten Fatima Dunn oder Domi Chansorn sowie der Autorin Meral Kureyshi konnten unter anderen über ein Dutzend weitere tolle Künstlerinnen und Künstler verpflichtet werden. Der Eintritt ist wie schon im Sommer kostenlos, es findet eine Kollekte statt. Alors, venez jeudrediser avec nous!

Halt auf Verlangen! Konzertreihe präsentiert Studientalente
Beim Bahnhof wird neuerdings auch durchgefahren, jedenfalls musikalisch in der Spittelkapelle. Mit «Halt auf Verlangen!» spannen die Hochschule der Künste Bern HKB und das Berner GenerationenHaus zusammen. In der bislang öffentlich wenig bekannten Spittelkapelle wird seit Anfang Oktober im Zweiwochenrhythmus Kammermusik präsentiert. Dazu wählt die HKB in internen Wettbewerben ihre besten Studierenden aus. Die stündigen Konzerte finden jeweils ebenfalls am Donnerstag statt und beginnen um 18 Uhr. Der wunderbar klingende Raum bietet Platz für bis zu 300 Personen und überrascht trotz seiner Grösse mit einer intimen Atmosphäre. Die beiden Institutionen hoffen mit «Halt auf Verlangen!» eine wertvolle Plattform für angehende Profimusikerinnen und Profimusiker zu etablieren und versprechen sich eine weitere Öffnung des Berner GenerationenHauses für ein breites Publikum. Es ist geplant, die Konzerte bis Juni 2016 fortzusetzen. Der Eintritt ist auch hier kostenlos.

Jeudredi

Konzerte: 18 bis 19 Uhr
Bar und Food: 17:30 bis 20:30 Uhr

www.begh.ch
www.facebook.com/BernerGenerationenHaus

Facebook-Fotoalbum

Halt auf Verlangen!

Konzerte: 18 bis 19 Uhr

Bärner Müschterli

Gigele und gugle mit bärnischi Anekdote, erzellt vom J. Harald Wäber.

Bärner Müschterli

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