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Natur

Die Burgergemeinde macht die Natur auf vielfältige Art und Weise begeh- und erlebbar – sei es im Naturhistorischen Museum oder im Schloss Landshut, sei es im Dählhölzliwald oder auf der St. Petersinsel. Die Burgergemeinde pflegt zudem grosse Waldstücke und verpachtet Landwirtschaftsbetriebe.

Das Engagement zugunsten der Natur liegt der Burgergemeinde sehr am Herzen. Sie führt und unterhält das das Naturhistorische Museum (NHM), ein Naturmuseum mit internationaler Ausstrahlung. Ausserhalb der eigenen Mauern betreibt das Museum im Schloss Landshut bei Utzenstorf das Museum für Wild und Jagd.

Informieren, sensibilisieren

Die Burgergemeinde zeigt die Natur aber nicht nur in Museen, sondern macht sie auch draussen erlebbar. Im Zentrum steht etwa das das gemeinsame Erlebnis im Wald. Generell sind die Burgerwälder in und um Bern beliebte Ausflugsziele, welche von der Öffentlichkeit sehr geschätzt werden. Mit dem Wald-Informationssystem werden Besucherinnen und Besucher an den Eingängen zu den Burgerwäldern und an stark frequentierten Orten über den Wald informiert und auf mögliche Konflikte aufmerksam gemacht. Ferner fanden im Jahr 2016 öffentliche, kostenlose Waldführungen statt zu jeweiligen waldspezifischen Themenschwerpunkten wie Frühlingserwachen im Wald, Holz: mehr als nur Rohstoff, Anleitung zum Brennholzspalten, Waldbewirtschaftung und Holzernte.

Natur und Geschichte

Ein Naturerlebnis der besonderen Art ist die St. Petersinsel im Bielersee, welche im Besitz der Burgergemeinde ist. Beim Besuch der Insel taucht man nicht nur in eine besondere Naturwelt, sondern auch in die reiche Geschichte dieses Gebiets ein. Das Restaurant und das Klosterhotel laden zum Verweilen ein.

Im Portfolio der burgerlichen Domänenverwaltung befinden sich rund 40 Landwirtschafts-Pachtbetriebe.

Wald pflegen und nutzen

Die Burgergemeinde pflegt und bewirtschaftet rund 4000 Hektare Wald, 3600 davon sind in ihrem eigenen Besitz. In diesen Wäldern gibt es 235 Kilometer Waldwege, 100 Eintrittspforten, 18 Informationstafeln, 3 Waldhütten und 3 Werkhöfe. Jährlich werden ca. 30 000 Kubikmeter Waldholz genutzt. Der Forstbetrieb teilt die Wälder ein in Erholungswälder – namentlich städtische und stadtnahe Wälder, die zugunsten der Öffentlichkeit gepflegt werden – und in Holzproduktionswälder. Hinzu kommen Reservate, in denen es primär um den Erhalt naturnaher Wälder geht.

Mit dem Projekt in Zusammenarbeit mit der Stiftung SILVIVA und dem Wald-Informationssystem (siehe oben) trägt die Burgergemeinde dazu bei, dass die Öffentlichkeit die Wälder bewusster wahrnimmt und Sorge zu ihnen trägt.

Förderung der Wissenschaft

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Die Burgergemeinde Bern ist im naturwissenschaftlichen Bereich stark engagiert. Sie führt im Naturhistorischen Museum die drei wissenschaftlichen Abteilungen Erdwissenschaften, wirbellose Tiere und Wirbeltiere. In Lehre und Forschung arbeitet das Naturhistorische Museum eng mit der Universität Bern zusammen.

Die Kocher-Villa am Rande des Kocherparks ist als «Haus der Universität» ein repräsentatives Zentrum universitärer Begegnung und eine Stätte des Gesprächs über die Fach- und Fakultätsgrenzen hinweg. Die Villa steht auch der Öffentlichkeit offen.

Um ihre Verbundenheit mit der Universität Bern zu unterstreichen, richtet die Burgergemeinde Bern ab 2013 einmalige, kleinere Beiträge an wissenschaftliche Vorhaben und Projekte der Universität Bern aus.

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