Burgergesellschaft Bern

Der Burgergesellschaft gehören Burgerinnen und Burger ohne Zunftangehörigkeit an. Die seit 1910 bestehende Burgergesellschaft ist als Verein organisiert.

Der so genannte «Burgersturm» gegen Ende des 19. Jahrhunderts brachte unter anderem die Aufhebung des Zunftzwangs. Bei den danach aufgenommenen Burgern ohne Zunftangehörigkeit entstand bald einmal das Bedürfnis, sich analog den öffentlich-rechtlichen Gesellschaften und Zünften zusammenzuschliessen. Einerseits, um durch gesellige Veranstaltungen die Mitglieder einander näher zu bringen. Andererseits, um mit angemessener Vertretung in den Behörden der Burgergemeinde mitwirken zu können.

900 Mitglieder

Seit 1910 besteht die Burgergesellschaft Bern in Form eines Vereins. Ihr gehören über 900 «Seelen» an, mithin knapp die Hälfte aller Burger ohne Zunftangehörigkeit oder rund 5,5 Prozent aller Bernburger. Die Strukturen und Anlässe entsprechen weitgehend denjenigen der Gesellschaften und Zünfte. Die Burgergesellschaft wird durch das zehnköpfige Vorgesetztenbott geleitet. Neben Grossem Bott, Kinderfest und Gesellschaftsabend pflegt die Burgergesellschaft namentlich den traditionellen Surchabisabend, den Damenabend mit Referat, das Kammerkonzert sowie den monatlich stattfindenden Stamm der Stubengesellen. Ihr schönes Gesellschaftshaus befindet sich an der Kramgasse 14, wobei die so genannte «Stube» für viele burgerliche Anlässe gerne benutzt wird.

Website Burgergesellschaft Bern