SORA

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SORA leistet ihren Beitrag in der Unterstützung von Menschen zum Aufbau und Erhalt guter Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien. Dies durch lebensweltorientierte soziale Dienstleistungen für Menschen in schwierigen und belastenden Lebenssituationen wie auch durch sozialraumgestaltende Massnahmen in Partnergemeinden.

Auftrag

SORA erbringt sozialraumorientierte Unterstützungs-, Beratungs- und Betreuungsdienstleistungen für ihre definierte Zielgruppe. Die laufende Überprüfung des Bedarfs und die entsprechende Anpassung der Dienstleistungen sind ein zentraler Auftrag an die Organisation.

Ziel

Übergeordnetes Ziel ist es, durch flexible massgeschneiderte Dienstleistungen die Klientinnen und Klienten dabei zu unterstützen, zentrale Veränderungen der als belastend wahrgenommenen Lebenssituation zu bewirken und möglichst selbstbestimmt und selbstständig zu leben.

Geschichte

Die Geschichte von SORA reicht bis ins Jahr 1757 zurück. Seit da betreibt die Burgergemeinde Bern ununterbrochen eine Organisation, die in unterschiedlichen, dem jeweiligen Zeitgeist entsprechenden Ausprägungsformen Kinder, Jugendliche, Familien und junge Erwachsene unterstützt.

Am 3. September 1757 wurde das Waisenhaus mit 14 Knaben an der Speichergasse 6 in Bern  eröffnet. Es folgten ein Waisenhaus für Mädchen und diverse Umzüge der jeweiligen Institutionen innerhalb der Stadt Bern. Bereits 1900 wurde die Koedukation eingeführt und damit die geschlechtergetrennte Unterbringung von Kindern und Jugendlichen aufgehoben. 1938 erfolgte der Umzug vom Waisenhausplatz in den für damalige Zeiten topmodernen  Neubau am Melchenbühlweg in der hinteren Schosshalde. Stetige konzeptionelle Anpassungen wie die schrittweise Aufhebung der heimeigenen Schule und der Aufbau familienähnlicher Wohngruppensysteme prägten die Folgejahre. 1990 erhielt das Waisenhaus seinen bis vor Kurzem geläufigen Namen «Burgerliches Jugendwohnheim Schosshalde», genannt BJW.

1993 entstand das SAT-Projekt mit ersten dezentralen Kleingruppen für Jugendliche und junge Erwachsene in der Stadt Bern. Es folgten Erweiterungen mit einem Einzelbetreuungsangebot (Komet), einem Angebot für junge Mütter mit ihren Kindern (MuKi), einem Time-out-Angebot in Italien und einem zeitweiligen Beratungsangebot für burgerliche Familien. Im Jahr 2000 wurde das Arbeitsintegrationsprojekt in der Getreidemühle Schönenbühl eröffnet.

Mit dem Umbau am Melchenbühlweg im Jahr 2006 gingen weitere konzeptionelle Erweiterungen (familink: zeitlich befristete Betreuungsangebote mit intensivem Elterncoaching) einher. Fünf Jahre später wurde die ambulante Familienbegleitung als Erweiterung der stationären Angebote lanciert. Ab 2012 beschäftigte sich die Organisation mit Themen rund um Bedarfs- und Sozialraumorientierung. Mitte 2017  erfolgten der Start des Pilotprojektes «Flexible Jugend- und Familienhilfe im Sozialraum Bern Ost» und die offizielle Implementierung und Umsetzung des Fachkonzepts Sozialraumorientierung.

Ende 2018 erfolgte der Namenswechsel von «Burgerliches Jugendwohnheim Schosshalde»  und  «SAT-Projekt» zu «SORA - flexible Beratung und Begleitung» mit neuem Auftritt.

Die Gesamtleiter von SORA

Margrit Lienhart und Reto Züblin

«Mit ihrem sozialen Engagement fördert die Burgergemeinde tragfähige zwischenmenschliche Beziehungen und sorgt somit für echte Nachhaltigkeit in der Gesellschaft.»

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Website SORA